Samstag, 21.07.2018
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Schuljahr 12/13

Projekt im Fach Ethik / Sprache Kommunikation "die 5 Weltreligionen" WST-B - der Islam

 

Für die Monate Oktober und November 2012 hat sich unsere Klasse vorgenommen etwas über Religionen zu erfahren. Viele gesellschaftliche Normen und Vorstellungen haben ihren Ursprung in Religionen. Einige Themen, die wir im Ethikunterricht schon behandelt haben, sollten wir im Verlauf unseres Projektes in den Religionen wieder finden.

 

 

 

 

Wie in jedem Unterricht ist es wichtig erst einmal Begriffe zu klären, die uns immer wieder begegnen. Begriffe und Bilder holten wir uns durch den Film „5 mal Gott. Kinder und ihre Religion" (hier klicken, um den Film online zu schauen) in unsere Köpfe.

 

Teil 1

 

Teil 2

 

Es stand die Frage im Raum, „Was ist Religion, kann man sie sehen, hören oder fühlen?“

Nach dem Anschauen des Filmes wurden alle Ideen und Beobachtungen der Schüler aufgeschrieben und im Gespräch versuchten wir Begriffe für alle verständlich zu machen. Ein erstes Mal stellten wir auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede an bzw. zwischen den Religionen fest.

 


 

Zum Glück gibt es unseren Schulbus, falls es mal mit der Bahnverbindung nicht so klappt. Exkursionen waren für unser Projekt sehr wichtig.


 

Nun hatten wir schon mal eine Basis, um uns den einzelnen Religionen mit einem kleinen Grundverständnis und Neugier zuzuwenden. Am Besten macht man das natürlich, indem man Menschen der verschiedenen Glaubensrichtungen persönlich kennenlernt. Dieser Wunsch bescherte uns für die zweite Hälfte des Oktobers und den gesamten November einen straffen Terminplan mit Exkursionen und guter Vorbereitung derselben. Bei der Vorbereitung der Exkursionen sollte vor allem das Fach Sprache und Kommunikation Berücksichtigung finden.

 

 

 

erste persönliche Gedanken der Schüler zu den Religionen

 

Fotos der 5 Weltreligionen liegen im Zimmer verteilt, auf der Rückseite jedes Fotos findet sich das Symbol der jeweiligen Religion.

 

Ziele des Projektes sind unter anderem:

. das Kennen und benennen der Namen der 5 Religionen

. das Zuordnen der Symbole zum Namen

. erkennen der Religion und benennen nach Merkmalen wie Kleidung, Bauwerke, Bücher, Gegenstände.

 

 

Die Schüler hatten bei schöner ruhiger Instrumentalmusik Zeit sich alle Fotos anzuschauen. Zum Ende des Musikstückes und des Rundganges sollte jeder ein Bild wählen, was ihm besonders gefällt – oder was er besonders interessant findet. In einer anschließenden Gesprächsrunde versuchte jeder Schüler sein Bild möglichst detailreich zu beschreiben und zu erklären, warum er es gewählt hatte. Wir stellten fest, dass sich auf der Rückseite verschiedene Symbole befanden, die die Religion bezeichneten. Daraufhin sortierten wir die ca. 30 Fotos nach Symbolen und nutzten immer wieder die Namen der Religionen, um die Bilder zu bezeichnen. Das Gespräch und Augenmerk der Schüler kam dabei auch immer wieder auf die Abbildungen.

Die Fotos dekorierten seit dem immer wieder unsere Tafel oder dienten uns als gute Reflektionshilfe, wenn es darum ging Merkmale zu beschreiben. Die Hilfe für das Erinnern und Sprechen, die Bilder bieten, ist nicht verzichtbar.

 

 

 

der Islam – Religionsstiftung und ein Besuch bei Frau Sayad Mahmood in Dresden

Der islamischen Religion näherten wir uns durch das Hören der Geschichte, wie Mohamed die Religion begründete. Dazu nutzten wir folgende Geschichte: PDF-Dokument ISLAM FÜR KINDER (S.8-13).

 

 

Um die Geschichte nacherzählen zu können entwickelten wir ein Tafelbild, welches die Schüler zum Nacherzählen inspirieren sollte. Schwierig war es neue Begriffe richtig zu verwenden bzw. zu erinnern und die Reihenfolge der Geschichte zu beachten. Gemeinsam schafften wir es schließlich immer wieder, denn jeder hatte sich Teile der Erzählung gemerkt. Die Schüler wurden aufgefordert sich ein eigenes Urteil zu Handlungen und Werten in der Geschichte zu bilden und Stellung zu beziehen.

 

 

 

Um Inhalte und Werte weiter zu ergründen spielten wir in ein Rollenspiel. Ein Schüler stellte pantomimisch einer der fünf Säulen des Islam vor. Die anderen Schüler hatten die Aufgabe die gespielte Handlung zu erraten. Dies alles geschah um ein entsprechendes Arbeitsblatt mit Wort und Text noch zusätzlich zu veranschaulischen. (Link zum AB - hier klicken)

 

Konkrete Fragen, die wir neugierig wie wir sind an Frau Sayad Mahmood stellen wollten notierten wir.

Dann war es soweit, am 07.11.12 starteten wir mit dem Zug nach Dresden, wir waren mit ihr im „Ökomenischen Informationszentrum e.V.“ in Dresden verabredet. (Link http://www.infozentrum-dresden.de/site/team.php). Das erreichten wir schließlich nach einmal Umsteigen mit der Straßenbahn.

 

 

Frau Sayad Mahmood empfing uns sehr freundlich und bot uns etwas zu naschen an. So breitete sich gleich eine gemütliche Stimmung aus und die Schüler erzählten, was sie von Prophet Mohamed gehört und sich gemerkt hatten. Frau Sayad Mahmood ergänzte die Geschichte hin und wieder und stellte Fragen an die Schüler. Auf dem Tisch hatte sie einiges an Anschauungsmaterial aufgestellt, was unsere Neugier weckte und zum Fragen anregte.

 

 

Wir erfuhren auch näheres zum Ramadan und den anderen Säulen des Islam. Vom Pilgern und die über die Kaaba konnten wir auch spannende Geschichten hören. Immer wieder hörten wir wie wichtig es ist, auf andere und besonders schwächere Menschen Rücksicht zu nehmen und mit ihnen zu teilen.

 

 

Besonders beeindruckend war es, ein Gebet von Frau Sayad Mahmood in arabischer Sprache zu hören. Sehr stimmungsvoll ging es zu, als sie unsere Namen in arabischen Schriftzeichen an eine Tafel schrieb. Jeder Schüler konnte seinen Namen diktieren. Wir haben das natürlich auf einem Foto festgehalten.

 

 

Zum Abschluss bedankten wir uns mit einer Schülerzeitung, die Sandro überreichte.

 

Auf dem Nachhauseweg und in der Nachbereitung waren wir uns einig, es war ein gelungener Vormittag, der uns viele neue Eindrücke gebracht hat – auf diesem Wege noch einmal vielen Dank an Frau Sayad Mahmood für ihre Freundlichkeit, Offenheit und die Gastfreundschaft.

 

 

… Fortsetzung folgt

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