Jahnschule Goerlitz

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08.10.2018

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Dienstag, 25.09.2018
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Schuljahr 12/13

Projekt im Fach Ethik / Sprache Kommunikation "die 5 Weltreligionen" WST-B - das Christentum

 

Mit einigem Grundwissen und einem nicht mehr so fremden Gefühl in Sachen Religion wendeten wir uns nun dem Christentum zu. Die Religion zu der alle Schüler, konfessionell gebunden oder nicht, einen Bezug haben. Am Anfang war das nur nicht jedem klar. Aber schon nach den ersten Minuten im neuen Thema bemerkte ein jeder, wieviel er doch mit seinem Alltagswissen und seinen gemachten Beobachtungen zum Thema beitragen konnte. Stück für Stück entstand durch das vorbereitete Material und die Schülerbeiträge das Puzzle, was uns eine Vorstellung der christlichen Religion ermöglichte.

 

 

 

Als Einleitung des Tages wurde wieder unsere kleine Sammlung von Fotos der verschiedenen Weltreligionen im Raum ausgebreitet. 3 Schüler bekamen den Auftrag, die Bilder der 3 schon behandelten Religionen einzusammeln. Ihre Aufgabe war das Benennen der Religion und des Religionssymboles  (welches hinten auf dem Foto aufgedruckt ist und die Zuordnung erleichtert). Wer mochte, konnte noch Details der Fotos beschreiben. Die Anschaulichkeit hilft beim Erinnern, Darstellen von Zusammenhängen und Abfolgen, deshalb ist der Einsatz von Bildmaterial, Symbolen oder Modellen sehr wichtig. Ohne diese kleine Hilfe könnte man oft meinen, das Inhalte nicht gemerkt worden sind - greift man aber darauf zurück, kommt das Gespräch schnell in Gang und viele Dinge sind plötzlich in Wort und Zusammenhang wieder präsent.

Nun lagen noch die Fotos der christlichen Religion vor uns ausgebreitet. Alle Schüler erkannten das schnell und einige freuten sich besonders, da es ja ihre Religion ist. Beim Betrachten der Fotos konnte man Begriffe hören wie: Jesus, Kreuz, Taufe, Abendmahl, Krippe, Bibel und Weihnachten. Erste Hinweise auf Zusammenhänge gaben uns die christlichen Mitschüler. Nun wollten wir aber noch einmal die ganze Geschichte der Religionsstiftung im Zusammenhang hören und sehen. Da bot sich der Film "Aufregung um Jesus" aus dem Internet an, den man hier online sehen kann: Film "Aufregung um Jesus".

 

 

 

Nach dem Anschauen des Filmes erhielten die Schüler eine bebilderte Mitschrift der Filmhandlung. Gemeinsam lasen wir die Bildunterschriften und erinnerten uns so an wichtige Szenen. Es gab auch Gelegenheit eigene Beobachtungen und Meinungen einzubringen. Als Lesetechniken nutzten wir das Syntheselesen und Ganzwortlesen, um allen Schülern gerecht zu werden. Auch weniger forgeschrittene Schüler konnten sich durch begleiten des Textes mit dem Finger an den Wörtern orientieren und erreichten eine "Mitlesetempo", was den Sinn der Wortgruppen nicht verloren gehen ließ.

 

 

J. und S., zwei Schülerinnen unserer Klasse, rundeten den Schultag ab, indem sie uns eine gemeinsam angefertigte Collage vorstellten. Vor der ganzen Klasse sprachen die beiden zu den kirchlichen Feiertagen und den 10 Geboten und stellten immer wieder den Bezug zur biblischen Geschichte dar. Alle Schüler bemerkten auf Nachfrage hin, dass viele Feiertage auch in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen - obwohl sie ja keine Christen sind.

 

 

 

Gut vorbereitet starteten wir am Montag, den 19.11.2012 in Richtung Jakobuskirche. Sie befindet sich in der Nähe des Bahnhofes Görlitz (Südausgang). Freundlich wurden wir von Frau Kretschmer begrüßt. Von ihr wollten wir etwas mehr zur christlichen Religion erfahren. Sie muss sich ja auskennen, als Referentin des Seelsorgeamtes im Bistum Görlitz. Außerdem ist sie Mitorganisatorin des "Pilgerzuges der Kinder auf der Via Regia" - also sicher eine gute Wahl, wenn es um Religionsfragen und Geschichte bei Schülern geht.

 

 

 

Als erstes lud sie uns in den Gemeinderaum ein, den sie schon mit spannenden Dingen dekoriert hatte. Mit einem Lied, was sie auf der Gitarre begleitete, waren wir gleich mitten in unserem Thema. Gespannt erlebten die Schüler, wie ein Rabbi, den Frau Kretschmer als Marionette an Fäden durch den Raum führte uns Geschichten über Jesus vortrug, die uns zum Teil bekannt vorkamen. Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde, in der wir das Gehörte mit eigenen Worten wiedergaben und die Handlungen von Jesus nach eigenem Gefühl deuteten. Ganz praktisch wurde es dann, als die Schüler die Geschichte des Zöllners Zachäus als Rollenspiel nachspielten. Jesus weilte in seinem Haus zum Essen. Die Bekanntschaft mit Jesus und seinen Worten veranlassten Zachäus seine gehamsterten Reichtümer an die von ihm Geschädigten zu verteilen und sich fortan zu ändern.

 

 

Für den zweiten Teil unseres Unterrichtsganges, führte uns Frau Kretschmer durch die Jakobuskirche und erklärte uns, wo sich die Orgel befindet. Leider konnten wir die Orgel an diesem Morgen nicht hören - dafür griff Frau Kretschmer noch einmal zur Gitarre. Es ist schon ein toller Klang, wenn in der Kirche gesungen wird.

 

 

 

Auf unserem Rundgang durch die Kirche konnte Frau Kretschmer den Schülern viele Fragen beantworten, die bei den Schülern durch neugieriges Betrachten aufkamen. Sie erklärte, was ein Beichtstuhl ist und dass die Gläubigen mit dem Anzünden einer Kerze ihre Wünsche und ihren Dank gegenüber Gott zum Ausdruck bringen können. Einige Schüler nahmen das Angebot gern an, um mit dem Aufstellen der Kerze einen für sie wichtigen persönlichen Gedanken zu verbinden.

 

 

 

Nachdem wir wieder im Gemeinderaum angekommen waren, bedankten wir uns bei Frau Kretschmer für den interessanten Vormittag und überreichten ihr als kleine Erinnerung eine Schülerzeitung unserer Schule.

 

 

Fortsetzung folgt .......

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