Freitag, 20.04.2018
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Schuljahr 13/14

Besuch bei der Partnerschule in Jelenia Gora (PL)

Ausflug nach Karpacz

 

 

Am Dienstag, dem 11.02.2014 war es soweit. Die WSTB besuchte die Partnerschule in Jelenia Gora.

Mittlerweile sind die gegenseitigen Besuche und die damit verbundenen gemeinsamen Unternehmungen eine gute Tradition und fester Bestandteil im Jahresablauf.

 

Nach entspannter Fahrt kamen wir bei gutem Wetter pünktlich an. Zur Begrüßung gab es für alle eine Streuselschnecke sowie warmen Kakao bzw. Kaffee zur Stärkung. Dann wurde uns kurz das Programm für den Tag vorgestellt. Es sollte diesmal in die Berge gehen, genauer nach Karpacz, einem 5000 Einwohner großem Ort am Fuße der Schneekoppe (Riesengebirge). Auf dem Plan stand die Besichtigung der Kirche Wang sowie des Sportmuseums in Karpacz. Außerdem wurde uns eine Überraschung versprochen, über die man noch nicht mehr sagen wollte, als das es eine „Anomalie“, also etwas Ungewöhnliches in der Natur darstellt. Man hatte extra für diesen Tag einen Bergführer engagiert, der uns die interessanten Ort näher bringen sollte. Wir waren alle sehr gespannt und freuten uns auf den Ausflug. Um 10:30 Uhr ging es los Richtung Karpacz. Während der ca. 20-minütigen Fahrt erfuhren wir Vieles zur Region und zur Stadt Karpacz.

 

 

Aufstieg zur Kirche Wang

 

 

So liegt Karpacz auf einer Höhe zwischen 500 und 850 Metern über dem Meeresspiegel und hieß früher Krummhübel. Der Name Karpacz wurde angenommen, weil nach dem Krieg viele Einwohner aus der Tatra oder den Beskiden (also aus den Karpaten) zugezogen sind. Gegen 11:30 erreichten wir unser erstes Ziel, die Kirche Wang.

 

Kirche Wang

 

Kirche Wang

 

Unser Bergführer erzählte uns, dass diese Kirche zwischen dem 12. und 19. Jh. in Vang, einer kleinen Ortschaft in Norwegen stand, von dem sie auch den Namen hat. 1841 kaufte sie der preußische König dann von Norwegen ab und so fand sie ihren Weg nach Krummhübel, dem heutigen Karpacz.

 

 

Kirche Wang

 

Kirche Wang

 

 

Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie komplett aus Holz gebaut wurde, also auch ohne Eisennägel oder Schrauben. Nach der kurzen Einführung durften wir die Kirche von innen besichtigen und auch hier wurden uns noch viele Details zu Bildern, Schnitzereien und Symbolen erzählt. Ein polnischer Kollege übersetze alles für uns ins Deutsche.

 

 

Kirche Wang

 

 

Dann ging es zurück zum Bus und wir nahmen „Kurs“ auf das Sportmuseum. Auf dem Weg dahin kamen wir an besagter „Anomalie“ vorbei. Der Bergführer erklärte uns, dass wir uns an einer Stelle befanden, an der eine „Gravitationsanomalie“ vorliegt. Das bedeutet, dass die Erdanziehung hier vom üblichen Wert abweicht. An dieser Stelle fließt das Wasser bergauf und auch unser Bus rollte langsam bergauf, was uns vorgeführt wurde. Wir hielten das erst für einen Scherz, konnten aber in Prospekten nachlesen, dass es sich tatsächlich so verhält. Hierzu gibt es auch einen interessanten Artikel im Internet. (LINK).

 

Sportmuseum

 

 

Gegen 12:15 Uhr erreichten wir das Sportmuseum, das letzte erhaltene Umgebindehaus in Karpacz, welches aufwendig saniert wurde. Hier konnten wir uns einen Überblick verschaffen über das Leben in der Region und die sportlichen Erfolge und Veranstaltungen in der Vergangenheit.

 

 

Sportmuseum

 

Sportmuseum

 

Sportmuseum

 

 

Neben gewonnenen Pokalen und Medaillen konnte man sich alte Rodelschlitten, Bobs und Ski ansehen. Aber auch zur Tierwelt wurde man fündig in der oberen Etage und es gab einen Überblick über das gesamte Riesengebirge anhand eines mehrere Meter langen Panoramafotos. Nachdem wir uns die Ausstellung angesehen hatten, ging es mit dem Bus zurück nach Jelenia Gora in die Schule.

 

 

Mittag

 

 

Hier erwartete uns bereits ein leckeres Mittagessen, bestehend aus einer sehr delikaten Vorsuppe sowie Knödel mit Pilzgulasch als Hauptgang. Damit neigte sich unser Besuch auch schon dem Ende entgegen.

 

 

danke

 

Danke

 

 

Zum Abschluss überreichten wir den polnischen Schülern noch einen großen Beutel Schokolinsen als typisches in Görlitz hergestelltes Produkt, welches unsere Schüler auch in Arbeit und Beruf befüllen und verpacken. Von den polnischen Schülern erhielt jeder von uns einen Beutel mit vielen interessanten Prospekten zu den Orten, die wir uns angeschaut hatten verbunden mit dem Wunsch, dass der eine oder andere Schüler vielleicht gern mal wiederkommen möchte in diese schöne Region.

 

Abschließend kann man sagen, es war ein sehr schöner, informativer und gelungener Tag, der den Schülern sehr viel Spaß gemacht hat und wir hoffen, dass wir das mal wiederholen können.

 

 

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